...es wird Herbst und Blätter fangen an zu fallen...

 

Die Monate des Herbstes und des Winters, nutzt Mutter Erde oder Pachamama wie sie von den indigenen Völkern genannt wird, zum ausruhen und sammeln neuer Kräfte. In den Monaten September und Oktober schenkt sie uns noch einmal reichlich gute Lebensmittel die uns vor Kälte und Nässe der nächsten Tage schützen sollen. Aber auch im Winter lässt sie uns nicht im Stich und gibt uns die Dinge die wir zum überleben benötigen. Wähle überlegt die Lebensmittel die dein Immunsystem stärken und es unterstützen...und vielleicht hast du ja auch ein klein wenig Zeit, um Mutter Erde zu danken...

 

Über die Erde sollst du barfuß gehen.
Zieh die Schuhe aus, Schuhe machen dich blind.
Du kannst doch den Weg mit deinen Zehen sehen
Auch das Wasser und den Wind.

Sollst mit deinen Sohlen die Sterne berühren,
mit ganz nackter Haut.
Dann wirst du bald spüren,
daß dir die Erde vertraut.

Spür das nasse Gras unter deinen Füßen
und den trockenen Staub.
Laß dir vom Moos die Sohlen streicheln und küssen
und fühl das Knistern im Laub.

Steig hinein, steig hinein in den Bach
und lauf aufwärts dem Wasser entgegen.
Halt dein Gesicht unter den Wasserfall.
Und dann sollst du dich in die Sonne legen.

Leg deine Wange an die Erde, riech ihren Duft und spür,
wie aufsteigt aus ihr eine ganz große Ruh‘.
Und dann ist die Erde ganz nah bei dir,
und du weißt: Du bist ein Teil von Allem und gehörst dazu.

 

Saisonkalender:

September

Gemüse: Broccoli, Chinakohl, Eichblattsalat, Eissalat, Endivien, Erdäpfel, Fenchel, Fisolen, Gurken, Häuptelsalat, Karfiol, Karotten, Knollensellerie, Kohl, Kohlrabi, Kürbis, Mangold, Melanzani, Paprika, Paradeiser, Pastinaken, Petersilwurzel, Porree, Radicchio, Radieschen, Rettich, Rotkraut, Rucola, Weißkraut, Zucchini, Zuckermais, Zwiebel

 Obst: Birnen, Brombeeren, Holunder, Melonen, Nektarinen, Pfirsiche, Preiselbeeren, Quitten, Spätäpfel, Weintrauben, Zwetschken

Oktober

Gemüse: Broccoli, Chinakohl, Eissalat, Endivien, Erdäpfel, Fenchel, Häuptelsalat, Karfiol, Knollensellerie, Kohl, Kohlrabi, Kürbis, Mangold, Melanzani, Paprika, Paradeiser, Pastinaken, Petersilwurzel, Porree, Radicchio, Radieschen, Rettich, Rotkraut, Rucola, Schwarzwurzel, Spinat, Topinambur, Weißkraut, Zucchini, Zuckerhut, Zuckermais

  Obst: Äpfel, Birnen, Brombeeren, Holunder, Quitten, Walnüsse, Weintrauben

November

Gemüse: Chinakohl, Eissalat, Häuptelsalat, Kohl, Kohlsprossen, Mangold, Porree, Radieschen, Rotkraut, Rucola, Schwarzwurzel, Spinat, Weißkraut, Zucchini

  Obst: Äpfel, Birnen, Holunder, Walnüsse

 

 

Kürbissuppe auf Kärntner Art

Portionen: 4
Zutaten:
  • 400 g Kürbisfleisch

  • 1 Erdapfel

  • 1 Zwiebel

  • 800 ml Gemüsefond (oder Wasser)

  • 200 ml  Schlagobers

  • 1 EL Mehl

  • 2 EL  Olivenöl

  • Weißwein

  • Parmesan

  • Salz

  • Muskatnuss

  • Kümmelpulver

  • Zitronensaft

  • Pfeffer

  • Kürbiskernöl

Zubereitung:

In einem Topf die gehackte Zwiebel in heißem Olivenöl andünsten. Den würfelig geschnittenen Kürbis sowie die Erdäpfelwürfel beigeben, mit Gemüsefond aufgießen und weich kochen. Den Weißwein zugießen. Dann die Suppe aufmixen. Das Obers mit Mehl verrühren und in die Suppe einkochen.
Mit Salz, Muskatnuss, Kümmel, Zitronensaft, Pfeffer, geriebenem Parmesan und bei Bedarf Suppenwürze abschmecken. Die fertige Suppe in vorgewärmte Tassen oder Teller füllen und mit Kürbiskernöl beträufeln.

 

 

Karottensuppe

Portionen: 4
Zutaten:
  • 400 g Karotten

  • 1 Stück Zwiebel

  • 130 g Kartoffel

  • Salz

  • Pfeffer

  • 700 ml Gemüsesuppe

  • 1 EL Rahm

  • Vollkornbrot

  • Petersilie

Zubereitung:

Karotten in Scheiben schneiden. Kartoffel in Würfel schneiden. Zwiebel, Karotten, Kartoffel und eine Prise Salz in einen Topf geben und bei geringer Hitze rösten.
Die Gemüsesuppe zugießen. Aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und ca. 30 Minuten köcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und die Suppe etwas abkühlen lassen. Die Suppe pürieren, in einen sauberen Topf geben und vorsichtig erhitzen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 1El Rahm mit dem Schneebesen unterrühren. Mit Petersilie und den Vollkornwürfeln garnieren.

 

 

Zucchini-Kräuter-Spaghetti

Portionen: 2
Zutaten:

    Rucola-Tofu:

  • 1 Bund Rucola

  • 1 Zehe Knoblauch

  • 1 EL Zitronensaft

  • 1 EL Olivenöl

  • Salz

  • 200 g Tofu
    Zucchini-Kräuter-Spaghetti:
     

  • 250 g Spaghetti

  • Salz

  • Pfeffer

  • 2 EL Olivenöl

  • 4 Zehen Knoblauch

  • 1 Schote Chili

  • 400 g Zucchini

  • 1 Stück Zitrone

  • 1 TL Bio-Zitronenschale

  • 1 Bund Basilikum

  • 8 Blätter Minze

  • 2 Stück Frühlingszwiebeln

  • einige Rucola-Blättchen

Zubereitung:

Mit dem Cutter oder dem Mixstab Rucola, Knoblauch, Zitronensaft, Olivenöl und Salz zu Pesto verarbeiten. Tofu damit vermischen und etwas marinieren lassen. Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen. In der Garzeit der Nudeln eine beschichtete Pfanne erhitzen und den Rucola-Tofu darin unter Rühren kurz braten, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Olivenöl in einer zweiten Pfanne erhitzen, Knoblauch und Chili darin kurz anbraten. Zucchini dazugeben, mit Salz würzen, unter Rühren bei starker Flamme kurz braten, bis sie vom Rand her glasig werden, in der Mitte aber fast roh sind. Pfanne vom Herd nehmen. Zucchini mit Zitronensaft und Zitronenschale vermischen. Spaghetti abgießen und abtropfen lassen. In einer vorgewärmten Servierschüssel die Spaghetti mit Zucchini, Basilikum, Minze, Frühlingszwiebeln und Rucola-Tofu vermischen. Spaghetti mit Salz abschmecken und mit Rucola-Blättchen bestreuen.

 

 

Gebratener Gemüsereis mit Tofu

Portionen: 4
Zutaten:
  • 500 g Rundkornreis

  • 700 ml Wasser

  • 200 g Tofu

  • 1 Stück Zwiebel(n) (Schalotte)

  • 300 g gemischtes Gemüse nach Wahl (Zucchini, Karotten, Lauch, Brokkoli, Karfiol etc)

  • 1 EL Sesamöl

  • 3 EL Sonnenblumenöl

  • Salz

  • Pfeffer

  • 1 EL Balsamicoessig

Zubereitung:

Den Reis gründlich (d. h. bis zu sechs Mal) waschen, bis das Wasser wirklich klar ist. Wasser in einen Topf (mit Einsatz) geben und den Reis (am besten im Dampfgarer bei 100 Grad) 20 Minuten garen. Währenddessen das Gemüse waschen bzw. putzen und kleinwürfelig schneiden. Tofu und Schalotte ebenfalls kleinwürfelig schneiden. Eine Pfanne erhitzen und Sonnenblumen- sowie Sesamöl zugeben. Zuerst die Schalottenwürfel braun anrösten, dann das Gemüse sowie die Tofuwürfel einmengen und ca. 2 Minuten mitrösten. Den gegarten Reis hinzufügen und ebenso kurz mitrösten. Mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. In Schalen anrichten und servieren.

 

 

Garnelen-Tofu Suppe mit Reisnudeln (Laksa Udang)

Portionen: 4
Zutaten:
  • 500 g rohe geputzte Garnelen

  • 100 g dünne Reisnudeln (Vermicelli)

  • 200 g Tofu

  • 100 g Sojabohnensprossen

  • 1,5 Liter kochendes Wasser

  • 400 g Kokosmilch

  • 250 ml Hühnersuppe

  • 1 EL Korianderpulver

  • 1 TL brauner Zucker

  • 1 Stück Frühlingszwiebel

  • 5 EL Pflanzenöl

  • Salz
    Für die Würzpaste:
     

  • 3 EL getrocknete Garnelen

  • 6 EL Wasser

  • 4 Stück rote Chilischoten

  • 3 Stück Knoblauchzehen

  • 1 Stück (3 cm) Ingwer

  • 1 Stück (2 cm) Kurkumawurzel

  • 2 Stangen Zitronengras

  • 12 Stück ungesalzene Macadamia-Nüsse

  • 1 EL Öl zum Rösten

Zubereitung:

Für die Würzpaste zunächst die getrockneten Garnelen ca. 5 Minuten in Wasser einweichen. Dann die Garnelen mit den restlichen Zutaten im Mixer pürieren. In einer Pfanne 1 Esslöffel Öl erhitzen und die Paste ca. 5 Minuten unter ständigem Rühren köcheln lassen. Anschließend zur Seite stellen. Tofu in kleine Würfel schneiden und in etwas heißem Öl kurz anbraten. Sojabohnensprossen zugeben und ebenfalls kurz anbraten. Die Reisnudeln in kochendes Wasser einlegen, etwas weichen lassen und wieder abseihen. Einen Wok erhitzen, Öl eingießen und die Garnelen darin anbraten. Würzpaste, abgeseihte Nudeln, Tofu und Sojabohnensprossen zugeben und mit Kokosmilch sowie Hühnersuppe aufgießen. Etwa 3 Minuten kochen lassen. Die Frühlingszwiebel schneiden. Suppe mit Koriander, Salz sowie Zucker abschmecken. In Schalen anrichten und mit den Frühlingszwiebelstreifen garnieren.

 

 

Gebratener Eierreis

Portionen: 4
Zutaten:
  • 110 g Erbsen

  • 4 Stück Ei(er)

  • 2 TL Sesamöl

  • 2 TL Woköl

  • Reis

  • Salz

  • 3 EL Zwiebeln

  • Pfeffer

  • 110 g Sojasprossen

  • 200 g Blue Dragon Bambussprossen

Zubereitung:

Verrühren Sie die Eier mit dem Sesamöl und stellen Sie es vorerst auf die Seite. Erhitzen Sie eine Pfanne (am besten einen Wok) und geben Sie das Woköl hinzu, wenn dieses stark erhitzt ist, reduzieren Sie die Temperatur und geben Sie die Eier hinein. Braten Sie dieses für etwa 2 Minuten ehe Sie den gekochten Reis dazugeben. Braten Sie diesen weitere 3 Minuten. Nun geben Sie die Erbsen, Salz und Pfeffer hinzu, weitere 5 Minuten - umrühren nicht vergessen - nun kommen noch die Frühlingszwiebel, die Soja - und Bambussprossen hinzu und werden weitere 2 Minuten gebraten. Das Gericht servieren Sie am besten in typischen Asiaschälchen mit Stäbchen.

 

 

Imam Bayildi (Der Imam fiel in Ohnmacht)

Portionen: 4
Zutaten:
  • 4 kl. Auberginen

  • 4 Zwiebeln

  • 4 Knoblauchzehen

  • 12 kl. Tomaten

  • je eine Prise Muskatnuss, Zimt- und Nelkenpulver

  • 1 Chilischote

  • Essig

  • 4 EL Pinienkerne
    zum Garnieren:
     

  • fein gehacktes Koriandergrün oder Minze

  • Salz, Zucker

  •  Olivenöl

Zubereitung:

Die Auberginen in kochendem Salzwasser blanchieren (kurz überbrühen). Herausheben, mit Küchenkrepp trockentupfen und der Länge nach in Abständen von ca. 1,5 cm so schälen, dass stets ein Streifen ungeschält und dann wieder ein Streifen geschält ist. Dabei den Stiel nicht entfernen. Jede Aubergine der Länge nach halbieren, das Fruchtfleisch mit einem Kaffeelöffel etwas herauslösen und kleinwürfelig schneiden. Tomaten kurz in siedendes Wasser tauchen, schälen, entkernen und kleinwürfelig schneiden. Die Zwiebeln fein schneiden, Knoblauch fein hacken und beides in heißem Olivenöl hell anschwitzen. Chilischote halbieren, entkernen, fein hacken und zugeben. Tomaten- sowie Auberginenwürfel, sämtliche Gewürze und Pinienkerne einmengen. Mit Salz, einer Prise Zucker und einem Schuss Essig abschmecken und etwa 10 Minuten auf kleiner Flamme dünsten lassen. Das Gemüse in die Auberginenhälften füllen und alles gut mit Olivenöl beträufeln. Eine passende Form mit Öl ausstreichen, die Auberginen einschlichten und im vorgeheizten Backrohr bei 200 Grad etwa 20-30 Minuten (je nach Größe) überbacken. Herausnehmen und kurz überkühlen lassen. Vor dem Servieren mit frischem Koriandergrün oder Minze bestreuen und entweder als Zwischengericht oder - mit Bulghur-Reis - als Hauptspeise servieren.

 

 

Gemüseeintopf mit Kokos und Curry

Zutaten:
  • 1/2 Stange Lauch

  • 1 Stück Karotte

  • 100 g Zuckerschoten

  • 1/2 Schote Paprika (rot)

  • 1 Stange Staudensellerie

  • 2 EL Speiseöl (z.B.: Sonnenblumenöl)

  • 1 EL Currypulver

  • 500 ml Gemüsebrühe

  • 250 ml Kokosmilch

  • Salz

  • 1/4 TL Chiliflocken

  • 50 g Sojasprossen

  • 4 Stängel Thai-Basilikum (oder Koriander)

  • 2 EL Erdnüsse (gesalzen, geröstet)

Zubereitung:

Porree putzen. Die Stange längs halbieren, gründlich waschen und abtropfen lassen. Porree in feine Scheiben schneiden. Karotte putzen, schälen, abspülen, abtropfen lassen und in dünne Scheiben schneiden. Die Zuckerschoten abspülen, abtropfen lassen und evtl. halbieren. Paprikahälfte entstielen, entkernen und die weißen Scheidewände entfernen. Schote abspülen, abtropfen lassen und in kleine Würfel schneiden. Staudensellerie putzen und die harten Außenfäden abziehen. Sellerie abspülen und abtropfen lassen. Sellerie ebenfalls in kleine Würfel schneiden. Speiseöl in einem Topf erhitzen. Das Gemüse darin unter Rühren andünsten. Curry daraufstäuben und unterrühren. Gemüsebrühe und Kokosmilch unterrühren. Das Ganze zum Kochen bringen und mit etwas Salz würzen. Die Suppe zugedeckt etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze kochen. Die Suppe mit Salz und Chili abschmecken. Sojasprossen in ein Sieb geben, kurz abspülen und abtropfen lassen. Sprossen in den Eintopf geben, kurz miterwärmen. Kräuter abspülen, trocken tupfen und die Blättchen von den Stängeln zupfen. Den Gemüseeintopf evtl. nochmals mit den Gewürzen abschmecken, mit Erdnüssen und Kräuterblättchen garnieren und servieren.

 

 

Fischcurry mit Kürbis und Kokosnuss

Portionen: 4
Zutaten:
  • 500 ml Kokosmilch

  • 2 EL Chilipaste

  • 8 EL Zitronengraspaste

  • 1 TL Garnelenpaste

  • 2 EL Fischsauce

  • 600 g Fischfilet

  • 1 EL Palmzucker

  • 1 TL Currypulver

  • 1/2 TL Sternanispulver

  • 1/2 TL Koriandersamen

  • 2 l Fischbrühe (oder Gemüsebrühe)

  • 600 g Kürbis

  • Salz

  • Korianderblätter
    Chilipaste:
     

  • 200 g Chilischoten (getrocknet, entkernt, groß, nicht zu scharf)

  • 500 ml Wasser

  • 1 EL Sonnenblumenöl
    Zitronengraspaste:
     

  • 200 g Zitronengrasstiele

  • 1 EL Galgant

  • 2 EL Kurkuma

  • 4 Stück Kaffirlimettenblätter

  • 4 Zehen Knoblauch

  • 1/2 Stück Kaffirlimette

  • 1 EL Krachai/Fingerwurz

Zubereitung:

In einem Topf 250 ml Kokosmilch auf die Hälfte einkochen. Chili, Zitronengras- und Garnelenpaste und Fischsauce zugeben und erhitzen, bis die Mischung duftet.
Fisch zugeben und gut unterrühren. Palmzucker, Currypulver, Sternanis, Koriander, Brühe und Kürbis zugeben und etwa 3–4 Minuten köcheln lassen, bis der Fisch gar ist. Mit Salz würzen. Kürbis und Fisch aus der Sauce heben. Die Sauce glatt pürieren, zurück in den Topf geben und die restliche Kokosmilch zugeben. Weitere 2–3 Minuten köcheln lassen. Vorsichtig Fisch und Kürbis wieder untermischen. Auf vier Suppenteller aufteilen und mit Korianderblättern bestreut servieren.

Chilipaste:
Die Chilischoten 5 Minuten im Wasser einweichen. Abtropfen lassen und möglichst viel Wasser herausdrücken. Zu einer Paste zerkleinern. Das Öl in einem Wok erhitzen, die Chilipaste hineingeben und bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten dünsten, bis sie aromatisch duftet. Abkühlen lassen und in einem Glas mit Schraubverschluss verwahren. Die Paste hält sich etwa eine Woche im Kühlschrank.

Zitronengraspaste:
Mit Hilfe eines Mörsers das Zitronengras zu einer Paste zerreiben, die restlichen Zutaten zugeben und weiter mit dem Stößel bearbeiten, bis alles gut miteinander vermischt ist. Diese Paste hält sich im Kühlschrank lediglich einen Tag.

 

 

Heilpflanzen

Die Vitalkraft der Aloe vera


Forscher haben sich lange Zeit gefragt, welcher Wirkstoff für die Heilwirkung der Aloe vera verantwortlich ist. Die Mayas haben ihn schlicht als “Gesundheitswächter” bezeichnet. Heute weiß man, dass die zentrale Wirksubstanz der Aloe vera Acemannan ist.
Acemannan ist ein langkettiges Zuckermolekül und gehört zur Gruppe der Mucopolysaccharide.
Bis zur Pubertät wird er im menschlichen Körper selbst gebildet, danach muss Acemannan über die Nahrung zugeführt werden.
Außer in Aloe vera ist dieser Wirkstoff beispielsweise noch in Ginseng, Eleutherokokkus, Astralagus (chinesisches Kraut), Shiitakepilzen oder in Haifischknorpelpulver enthalten.

Unterstützung für die Körperabwehr


Acemannan stärkt und unterstützt das Immunsystem, indem es die Fresszellen, die Antikörper und sogar die Killerzellen, angreift. Außerdem hilft Acemannan dabei, Fremdproteine, die oft Allergien auslösen, rasch abzuführen. Aloe-vera-Forscher Dr. John C. Pittman („Health Consciousness“ 1992):
“Acemannan besitzt antibakterielle und antimykotische Eigenschaften, die helfen können, Candidaüberwucherungen zu kontrollieren und die natürliche Bakterienflora der Verdauungsorgane wieder zu etablieren.”

Acemannan baut eine chemische Brücke zwischen Fremdproteinen und Fresszellen, die dadurch das Protein leichter aufnehmen können. Diese Brückenfunktion ist zentraler Bestandteil der Immunstärkung des Zellkerns. So schützt Acemannan unsere Körperzellen:

-stärkt die Abwehrkräfte der Zellen

-schützt weiße Blutkörperchen

-schützt das Knochenmark vor Schäden durch chemische Gifte und Drogen
 

-kräftigt das Immunsystem durch Einlagerung in die Zellmembranen

Die Wirkstoffangaben der Aloe vera können nur Richtwerte darstellen – verständlich, weil sie ein Naturprodukt ist. Wie immer in der Natur, können die Inhaltsstoffe von Pflanze zu Pflanze variieren. Das hängt sehr stark von den Klima- und Witterungsbedingungen, sowie dem Standort oder dem Erntezeitpunkt ab. Mittlerweile ist die Aloe vera mit modernsten, technologischen Analysemethoden umfangreich erforscht worden. Wissenschaftler konnten in der Pflanze inzwischen über 300 Inhaltsstoffe nachweisen. Man vermutet, dass sich im Laufe weiterführender Studien noch erheblich mehr finden werden. Doch nicht nur ihre einzelnen Inhaltsstoffe, auch ihre außergewöhnlichen Wirkstoffkombinationen machen sie zu einem besonderen Heilmittelschatz. Ganz so, als holte man sich mit der Aloe vera eine kleine, grüne Apotheke ins Haus

Enzyme
Oxidase, Amylase, Bradkynase, Zellulase, Katalase, Lipase, Phophatase, Pentosane, Aliinase, Creatine-Phosphokinase, SPTG-Transaminase, Lactic-Dehydronase


Mineralstoffe
Aluminium, Kalzium, Schwefel, Chlor, Eisen, Kupfer, Natrium, Mangan, Kalium, Chrom, Magnesium, Zink, Kalium-Sorbat, Phosphor, Kalziumcarbonat, Sodium


Vitamine
A, B1, B2, B3, B6, B9, B12, C und E, Niacin, Carotin, BetaCarotin, Cholin, Folsäure


Essentielle Aminosäuren
Isoleuzin, Leuzin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Valin

Nichtessentielle Aminosäuren
Asparaginsäure, Glutaminsäure, Alinin, Arginin, Cystin, Glyzin, Histidin, Hydrxyprolin, Prolin, Serin, Tyrosin

Mono- und Polysaccharide
Zellulose, Glukose, Manose, Aldonentose, Uronsäure, Aliinsäure, Rhamnose, Acemannan, Carrysin

Weitere Wirkstoffe
z. B. Ligni Mucomono- und Mucopolysaccharide, Anthraquinone, Lingnine, Saponine, Salizylsäure, Chrysophansäure, ätherische Öle

Hinweise
Die Aloe reguliert auch die Verdauung und hilft ebenfalls bei Darmmykoseerkrankungen, wobei der Wirkstoff B-Sisterol zugleich entgiftend auf den gesamten Organismus wirkt.
Aloe vera verringert Schmerzen und hemmt durch ihren Gehalt an Tyrosinase die Melaninbildung, so dass sie die Erscheinung von Hautflecken minimiert. Zugleich beschleunigt sie die Regenerierung des Zellgewebes.




 

Hausmittel gegen Erkältung

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Erkrankungen der Atemwege, vor allem die Erkältung oder der Schnupfen, gehören mit zu unseren häufigsten Gesundheitsproblemen. Und diese Erkrankungen werden immer häufiger, jedes Jahr schwabbt im Spätherbst und im beginnenden Frühjahr eine Grippewelle über uns hinweg, alles niest, schneuzt und ist erkältet. Kein Wunder, daß bei einer solchen Volkskrankheit das Angebot an alten und gesunden Hausmitteln besonders groß ist. Wir sollten es nutzen, denn diese Hausmittel aus Omas Zeiten sind allemal billiger als der Gang in die Apotheke oder zum Apotheker.

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-Erhitzen Sie einen sehr großen (50 ml) weißen Schnaps (Korn, Wodka, Obstler), geben Sie eine große Prise Pfeffer dazu. Schnell austrinken und ab ins Bett.

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-Sehr häufig gehen Kopfschmerzen mit einer Erkältung einher. Tun Sie folgendes: Zerdrücken Sie ein Pfund heißer Pellkartoffel mit Schale und wickeln Sie den Brei in ein Leinentuch. So eine Kartoffel-Packung legen Sie 3 bis 4 Mal am Tag auf die Stirn. Schließen Sie dabei die Augen und legen Sie sich hin.

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-Sie können Ihre Abwehrkräfte mit Sanddorn stärken. Morgens und abends zwei Esslöffel Saft (Apotheke, Reformhaus) in einer Tasse lauwarmer Milch auflösen und trinken.

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-Majoran-Salbe gegen Schnupfen können Sie selbst herstellen: Getrocknete Majoran-Blätter( Apotheke ) werden zerrieben und durch ein feines Sieb geschüttelt. 3 Teelöffel von diesem Majoran-Pulver werden mit 1 Eßlöffel hochprozentrigem Alkohol übergossen. Dazu 2 Eßlöffel frische, ungesalzene Butter geben, alles 5 Minuten im Wasserbad erhitzen. Danach duch ein Tuch seihen und kalt werden lassen. Kühl in einem Gefäß lagern. Gegen Schnupfen reibt man mehrmals am Tag die Nasenlöcher damit ein.

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-Braunen Kandiszucker, Zwiebelstücke und frische oder getrocknete Brombeerblätter in 1/4 Liter kurz kochen. Zirka acht Minuten ziehen lassen, danach durchsieben und heiss trinken.

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-Reiben Sie 2 Eßlöffel voll Meerrettich und mischen Sie etwas Zwiebelsaft und 1 Eßlöffel Honig dazu. Gut verrühren.Alle 2 bis 3 Stunden 1 Eßlöffel davon einnehmen. Meerrettich wirkt als natürliches Antibiotikum.

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-Kartoffeln weich kochen, zerdrücken und den Brei (so heiß wie möglich) in einem Tuch auf den Brustkorb legen. Über nacht einwirken lassen.

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-Abends und morgen mit Salzwasser eine Nasenspülung machen. Das Salzwasser aus der hohlen Hand in die Nase hochziehen, es durch den Mund wieder ausspucken. Unangenehm aber wirksam.

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-Schneiden Sie eine große Zwiebel in kleine Stücke, geben Sie die Stücke in eine Schale, die Sie in Kopfhöhe möglichst nahe an Ihr Bett stellen. Die Zwiebeldämpfe lassen die Schleimhäute abschwellen, Sie atmen leichter, Schleim kann abfließen.

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-Es gibt gleich mehrere Energie-Punkte, die man im Rahmen der Akupressur gegen eine Erkältung aktivieren sollte. Diese Punkte, die eine Selbstheilung des Körpers einleiten, sitzen am kleinen Finger, am Ringfinger, am Mittel- und am Zeigefinger. Massieren Sie zuerst mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand alle Finger der linken Hand. Und zwar in kreisenden, festen Bewegungen immer von unten nach oben. Dann wiederholen Sie die Übung mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand an den Fingern der rechten Hand.

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-Verrühren Sie einen Teelöffel Salz und einen Teelöffel Natron in einer Tasse mit lauwarmem Wasser. Ein Q-Tip eintauchen und die Nasenwände von innen mit der Flüssigkeit betupfen. Die Flüssigkeit kräftig hochziehen. Dann ein neues Q-Tip in Mandelöl tauchen und die Nasenwände von innen betupfen.

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-Lassen Sie sich in der Apotheke 30 Gramm Holunderblüten, 20 Gramm Lindenblüten, 25 Gramm Thymiankraut, 25 Gramm Hagebuttenschalen mischen. Davon übergießen Sie 1 gehäuften Teelöffel mit 1 Tasse kochendem Wasser. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Mit etwas Honig süßen. 2 Tassen pro Tag trinken.

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-Inhalieren mit ätherischen Ölen stoppt die Erkältung, wirkt antibakteriell, lässt die Schleimhäute abschwellen, stärkt das Immunsystem. Nicht länger als zehn Minuten inhalieren.

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-Hühnersuppe enthält viel Zink, das stärkt das Immunsystem. Würzen Sie die Suppe mit Knoblauch, Zitronengras und Ingwer, dann stoppt sie die Erkältung noch besser.

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-Ein uraltes Bauernrezept: Holundersaft mit Wasser mischen (1 : 3), heiß machen und dann trinken., Ab ins Bett und schwitzen.

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-Schneiden Sie Knoblauch und Zwiebel in gleich große Stücke, fädeln Sie diese auf eine Schnur auf und binden Sie sich die so bestückte Schnur um den Hals. Das löst den Nasenschleim, Sie können freier atmen.

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-Viel rotes Gemüse und Obst essen: Karotten, Paprika, Tomaten, Rote Bete - das bringt Vitamin C für die Immunabwehr.

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-Halten Sie Ihr Zimmer trotz Erkältung kühl und lüften Sie mehrmals täglich.

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-Trinken Sie mehr als sonst. Sie sollten es auf drei bis vier Liter bringen.

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-Mischen Sie Hagebutten und Lindenblüten zu gleichen Teilen. Einen Esslöffel davon mit einem Viertelliter Wasser übergießen, aufkochen, ziehen lassen, abseihen und trinken. Mindestens drei Tassen am Tag.

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guten Appetit

 Euer Tom  

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