Munay Ki

Die nun kommenden Worte und Erklärungen, sind nicht einzig allein meine erstellten und zusammen getragenen Zeilen. Sie sprechen jedoch auch aus meinem Herzen und gleichen meinen Gedanken. So gibt es für mich keinen Grund sie großartig zu verändern. Ich möchte Dich aber bitten, diese Worte und Gedanken für dich zu prüfen und zu schauen was dein Herz dazu sagt.   

 Ein "Danke" möchte ich an den Menschen versenden, der einen Großteil dieser schönen Sätze geformt hat.

"Jutta Klöckner"....Muchas gracias por todo

 

 

Was ist Munay-Ki?

Die Silbe „Ki“ kommt aus dem Japanischen und steht – wie das chinesische „Chi“ oder das aus dem Sanskrit stammenden Wort „Prana" für die „Lebensenergie“. Das Wort "Munay" kommt aus dem Quechua, einer indigenen Sprache Südamerikas. Sie wird u.a. von den Q´eros in den peruanischen Anden noch heute gesprochen. 

"Munay" steht dabei für unsere Herzensenergie oder die Liebe, die auch verknüpft ist mit unserem Willen. Munay-Ki bedeutet also nicht nur die Kraft der Liebe, sondern erinnert uns auch daran, dass wir selbst einen aktiven Part dabei einnehmen wenn es darum geht Liebe zu erfahren. Wenn wir uns aus tiefstem Herzen und immer wieder neu für die Liebe entscheiden, wird unser Leben erfüllt. 

Munay-Ki bezeichnet einen Zyklus von neun energetischen Initiationsriten. Diese Riten sind eine Art Essenz oder Schlüssel für die Entwicklung unseres Lichtkörpers. Sie helfen uns dabei, uns an die intensive Zeit der Transformation, in der wir leben, anzupassen. In vielen spirituellen Traditionen werden solche Riten seit Urzeiten weiter gegeben. Sie verbinden mit altem Heilwissen und den Kräften der Natur. 

Die letzte und 9. Initiation (der Schöpfer Ritus, Creator Rite) wurde erstmals im Sommer 2006 an andere Menschen weiter gegeben.

Die Einweihungen sind einzigartig und äußerst kraftvoll! Dass wir die Möglichkeit haben, sie in so komprimierter Form zu empfangen, liegt daran, dass die Menschen, die die Kraft der Riten bereits seit Jahren und Jahrzehnten kennen, sich einig waren, dass die Zeit reif ist, sie in dieser – für alle zugänglichen – Form zu verbreiten. So können alle, die dafür offen sind, ihre wunderbare Kraft erfahren und dazu beitragen diese Zeit des neuen Bewusstseins für die Menschen und die Erde mitzugestalten.

 

Woher kommt Munay-Ki?

Munay-Ki wurde in dieser Form und unter diesem Namen von Alberto Villoldo ins Leben gerufen. Einem Anthropologen, der seit über 30 Jahren das Heilwissen südamerikanischer Urvölker studiert. Er ist Autor zahlreicher Bücher zum Thema Schamanismus und Gründer der „Four Winds Society“, einer internationalen Heilerschule.

Als 2004 Don Manuel Q´espi, einer der Q´ero Ältesten und größten Heiler der andinen Tradition starb, geschah etwas Besonderes. Auf dem Berg Salkantay in Peru empfing eine kleine Gruppe von Menschen, die ihm nahe standen und sich extra zu diesem Zweck mehrere Tage fastend in die Berge zurück gezogen hatten, aus der geistigen Welt eine Einweihung, die so kraftvoll war, dass sie zunächst nicht an andere Menschen weiter gegeben wurde. Es war die Initiation, die heute als „Creator Rite – Schöpferritus“, als 9. Munay-Ki Initiation in diesem Rahmen weiter gegeben wird.

Erst seit 2006 wird sie weiter gegeben und ist Bestandteil des Initiationszyklus´, der fortan unter dem Namen MUNAY-KI bekannt wurde.  

 

Was kann Munay-Ki bewirken?

Jede Initiation verbindet uns mit einer bestimmten Energie. Durch die Einweihungen pflanzen wir Samen in unser Energiefeld, die ihre Kraft individuell und für jeden unterschiedlich "schnell" oder intensiv entfalten.

Die Samen wachsen und entfalten Ihre Kraft in dem Maße indem wir sie „pflegen“. Je mehr wir uns mit dieser Energie verbinden und mit ihr arbeiten, umso deutlicher zeigt sich das Resultat in unserem Leben.

MUNAY-KI führt uns zu unserer inneren Essenz, zu unserem Kern. Es ist eine Art Türöffner für unser persönliches Wachstum und für unsere Verbindung zur geistigen Welt.

Wir alle sind umgeben von einem leuchtenden Energiefeld, unserem sog. Lichtkörper. Viele Faktoren und Erfahrungen, die wir karmisch, systemisch oder aus dem Hier und Jetzt – mitbringen, trüben in der Regel dieses Energiefeld und somit unsere Ausstrahlung. Was uns im Leben bremst, kann im Laufe der Erfahrungen, die wir mit den Riten machen, an die Oberfläche treten.

MUNAY-KI hilft uns dabei, altes zu transformieren und unsere Wunden in Quellen der Kraft zu verwandeln - in dem Tempo und in dem Maße, wie es gut für uns ist. Die Riten unterstützen uns auf diese Art und Weise bei der Reinigung und Entwicklung unseres Lichtkörpers.

Als Ergebnis können wir auf allen Ebenen des Lebens voran schreiten. Der Prozess unseres persönlichen Wachstums und der Heilung wird in Gang gesetzt oder beschleunigt. Wir werden frei und können unser Potenzial leben. Wir legen den energetischen Grundstein für ein erfülltes Leben! 

 

Munay-Ki ist mehr als eine wunderbare Erfahrung, es kann unser Leben verändern!

 

 

Die einzelnen Initiationen 

 

 

1. HEALER RITE  -Ritus des Heilers- Die Entfachung unser Heilkraft 

Mit dieser Initiation beginnt unsere eigene Heilreise. Wir können die uns innewohnende Heilkraft entfachen und stärken. Der Ritus des Heilers verbindet uns energetisch mit einer Linie von Heilerinnen und Heilern aus allen Zeiten. Ihre Kraft und Erfahrung wird Teil unserer eigenen Kraft. Sie unterstützen unsere Heilung und arbeiten an unserem Energiefeld um alte Wunden zu heilen und in Quellen der Kraft zu verwandeln. Unser Licht beginnt zu strahlen.

Das erste Ritual bringt uns in Kontakt mit dieser Heilenergie. Oft beginnen wir im Anschluss an diese Einweihung intensiv zu träumen. Unser Unterbewusstsein und unser Energiefeld werden im positiven Sinne in Aufruhr gebracht.

 

 

2. BANDS OF POWER / Kraftbänder – unser energetischer Raum

 

Mit dieser Initiation werden fünf energetische Kraftbänder in unserem Energiefeld angelegt. Sie stärken unsere Energiezentren und verbinden uns mit den Elementen der Natur.

Die Bänder können uns im Alltag helfen, unser Energiefeld klar zu halten. Wenn von außen für uns schwer verdauliche oder mit unserem eigenen System nicht kompatible Energie ("Hucha") auf uns „einströmt“, wird es nun für uns möglich sein, diese in eine leichte und nährende Energie ("Sami") umzuwandeln. Wir können nun stets kraftvoll und klar durchs Leben schreiten.

Jedes Band steht dabei für ein bestimmtes Element und somit für bestimmte Eigenschaften.

 

 

3. HARMONY RITE / Reinigung und Stärkung unserer Energiezentren 

Dieses Ritual harmonisiert, reinigt und kräftigt unsere sieben Energiezentren. Jedes wird bei der Initiation mit einer bestimmten archetypischen Kraft verbunden.

Die Archetypen gelangen als Samen in unser Energiefeld. Durch konkrete Feuermeditationen können wir sie wachsen lassen und nähren. Dabei helfen sie, alte, nicht mehr dienende oder belastende Muster abzustreifen und zu transformieren. Unser Energiefeld lichtet sich und wir ziehen dadurch auch im Außen immer mehr Helles und Positives an.

 

 

4. SEER RITE / Öffnung des 3. Auges und Erweiterung unserer Wahrnehmung 

Bei dieser Initiation geht es um die energetische Öffnung des dritten Auges und die Verbindung desselben mit dem Herzen und dem visuellen Cortex.

Mit einem aktivierten 3. Auge können wir immer besser die Energie um uns herum wahrnehmen, hinter die „Fassade“ blicken und „energetisch sehen“. Wir lernen auf dieser Wahrnehmungsebene mit allem Lebenden zu kommunizieren.

Das „Seher-Ritual“ stärkt mit der Zeit ebenfalls unsere Intuition: Wir wissen immer besser, was gut für uns ist und lernen der eigenen inneren Stimme zu vertrauen.

Dieser Ritus zeigt uns auch die Anteile von uns, die wir gerne verdrängen und denen wir wenig Aufmerksamkeit schenken. Wir lernen, unsere Schattenseiten anzunehmen, denn sie sind ein Teil von uns, an dem wir wachsen können.

 

 

5. DAYKEEPER / Die Natur und ihre Zyklen. Verbindung zu altem – weiblichen – Wissen 

Wörtlich übersetzt heißt Daykeeper: Die Tagehüter.

Die Einweihung der Daykeeper verschafft uns Zugang zu weiblichem Wissen. Es verbindet uns mit Heilerinnen, den Kraftplätzen dieser Welt und der enormen Heilkraft der Natur. Die Maya gelten als Tagehüter und Meister der Zeit. Sie verfügten über enormes Wissen zu unserem Kosmos, der Erde und den Menschen.

Symbolisch für die Energie der Daykeeper steht die aufgehende Sonne und der Tagesanbruch, das Wissen um die Bedeutung von Zeit und der natürlichen Zyklen des Vergehens und Neuentstehens.

Überlieferungen zufolge beschworen die Tageshüter die Sonne, jeden Morgen auf- und jeden Abend wieder unterzugehen. Damit wollten sie sicher stellen, dass die Menschen im Einklang mit Mutter Erde lebten und die Weiblichkeit achteten.
Sie waren Hebammen und bei Geburten sowie Todesfällen zugegen. Sie waren Kräuterkundige und Heilerinnen und wussten um die Gebräuche der weiblichen Erde

Wir verbinden uns – egal ob als Mann oder Frau – mit weiblicher Urkraft und der Kraft der „Ur“ Mutter Erde.

 

 

6. WISDOMKEEPER / Das Feuer der Weisheit. Verbindung zu altem – männlichen – Wissen. 

Wörtlich übersetzt heißt Wisdomkeeper: Die Weisheitshüter.

Die Initiation der Wisdomkeeper verbindet uns mit männlichem Wissen und mit der in sich ruhenden und kraftvollen Energie der Berge, die die männliche Urkraft repräsentieren. Die Berggipfel gelten seit jeher als Orte der Macht und als Plätze, an denen der Mensch dem Göttlichen begegnet.
Die alten weisen Medizinmänner, denen wir bei dieser Einweihung begegnen, treten in Verbindung zu uns. Sie weihen uns ein, schenken uns innere Kraft, Stabilität für unser Leben und
helfen uns, die Zeit zu überwinden und Unendlichkeit zu erahnen.

Wunderschön, kraftvoll, männlich, archaisch.
 

 

 

7. EARTHKEEPER / Verantwortung für die Erde / Die Welt ins Dasein träumen 

Als Earthkeeper oder „Erdenwächter“ übernehmen wir Verantwortung für unser Leben, aber auch für unseren Planeten und für alles Leben auf der Erde.

Wir erschaffen Visionen für uns und unsere Gemeinschaft auf der Erde. Wir betrachten die Dinge aus einer übergeordneten, kosmischen Sicht: Die Erde ist unser Zuhause, wir geben ihr als Dank einen Teil unserer Energie zurück!

Der Ritus der Erdenwächter verbindet uns auch mit der Erzengel-Ebene, den Beschützern unseres Planeten. Diese Initiation hilft uns, die Welt ins Dasein zu träumen!

 

 

8. STARKEEPER / Die Verbindung zu den Sternen. Unsere kosmische Zukunft 

Die Starkeeper sind die „Sternenhüter“. Dieses Ritual, welches auf Quechua „Mosoq Karpay“ heißt, verbindet uns mit den Sternen, mit ihrem Licht und ihrer Energie, denn wir alle sind kosmische Wesen. Wir tanken pure Lebensfreude und kreative Kraft und werden mehr und mehr zu einem Lichtwesen.

Der Überlieferung zufolge, unterstützt dieser Ritus die Entwicklung unseres Lichtkörpers und verankert uns in unserer kosmischen Zukunft.

Visionen können Form annehmen und unser Körper erhält den Schlüssel, energetisch jung zu bleiben und widerstandsfähig zu werden.

Laut der Q´ero-Tradition ebnet sie den Weg in die 5. Bewusstseinsebene, der Ebene des Heilers, des "Inka Mallku"

 

 

9. CREATOR RITE / Universelles Wissen. Der Schöpfer in uns. 

Creator Rite, auch Spirit- oder Godrite oder auf Quechua „Taytanchis“ genannt.

Diese letzte große Initiation lässt uns eine neue Ebene unseres Daseins erahnen. Sie wird für den Einzelnen deutlich spürbar und kann sich in unser da sein integrieren. Sie ist schwerer in Worte zu fassen als die anderen.

Sie führt uns zum „Schöpfer“ in uns. Sie lässt uns nicht nur glauben, sondern auch wissen, das alles, was wir uns wünschen bereits da ist. Es gibt keine Trennung, wenn wir vertrauen und lernen unserem Herzen zu folgen.

Wir sind verbunden mit universellem Wissen, mit Gott, dem großen Schöpfer, „Pacha Kamaq“, der Ebene der Quelle, wie auch immer es für den Einzelnen heißt. Wir sind ein Teil der Schöpfung und werden geliebt. Wir sind auf der Welt um Liebe zu erfahren und zu geben.

Wir leben in einer Zeit großer Transformation und Bewusstseinserweiterung. Diese letzte Initiation pflanzt in uns den Samen unserer persönlichen Transformation. Sie ist die Kraftvollste von allen und ein Türöffner unseres Lebens.

Der Überlieferung zufolge ist diese Initiationsstufe in der Lage unser Christus- oder Buddhabewusstsein, das göttliche Licht in uns zu erwecken.

 

 

Zurück